Mallorca von seiner schönsten Seite...

von 24.10. bis 28.10. haben Matthias und Rusbeh die Berge Mallorcas besucht und von Andraitx im Süden nach Alcudia im Norden durchquert. Auch wenn knapp 250km und 7200 Hm nicht nach besonders viel klingt, war es doch eine wahrhaft anspruchsvolle und kraftzehrende Route. Gemeinsam mit sechs Mitstreitern und einem Guide (von "Vamos24") gab es 5 Etappen zu bewältigen. Mehr zu den Etappen gibt es unter den Reiseberichten...

Tja, so ist das halt - auch wenn vieles so einfach aussieht, ist es dann doch mehr Arbeit als man denkt! So auch beim "Hinterrad versetzen".  Aber zurück zum Anfang....

Gestern machten sich Boris, Cassra und meine Wenigkeit auf die Reise in das schöne Siegerland, um an den Berghängen über der Sieg einige technische Fähigkeiten zu verfeinern.

Bei blauem Himmel trafen wir Max, unseren Biketrainer von der "Trailacademy", am Bahnhof in Windeck. Dort ging es nach obligatorischem Bike-check auch direkt los mit ein paar Auffrischungen zum Thema "Grund- und Aktivposition" und dann auf die Strecke. Die erste Einheit "Nose-wheelie" fand noch auf Asphalt statt, anschließend ging es auf Waldwegen und Trails weiter mit "Kurventechnik" und eben dem "Hinterrad versetzten" auf Serpentinen. Unter Max fachgerechter Anleitung tasteten wir uns um Kurve und Kurve - mal mehr, mal weniger geschickt. Aber da Max`gute Laune nicht gelitten hat, hoffe ich, dass wir uns nicht zu deppert angestellt haben.

Auf dem ultimativen "Serpentinen-Massaker" mit ca. 25 engen Kurven, die sich einen "schon steilen Hang" hinabschlängelten, gab es dann auch Erfolgserlebnisse!

Nach knapp 6 Stunden (inkl. leckerer Kuchenpause) waren wir alle ganz schon platt aber glücklich!

Vielen Dank Max, für einen tolllen Kurs.

    

Am vergangenen Samstag (21.05.2016) war es endlich soweit.
Auf diesen Tag, auf dieses Event haben wir uns (fast alle) lange vorbereitet...der
 
Fisherman´s Friend Strongman Run 2016
 
am Nürburgring stand an.
 
Wir starteten relativ früh in Solingen und waren zeitig "am Ring". Die Parkplätze waren gut ausgeschildert und nach kurzem "Fertigmachen" (Umziehen) gingen wir ins Ring Boulevard.
Beeindruckt von der Menschenmenge und den vielen verkleideten Leidensgenossen wurden die letzten "Erledigungen" (oder sollte ich "Entledigungen" schreiben?) getätigt bevor wir uns gegen kurz nach 12 Uhr durch das Fahrerlager und die Boxengasse auf die Start- und Zielgerade begaben.
Es war schon eine beeindruckende Stimmung mit 13.000 Läuferinnen und Läufern ab 12:30 Uhr die Warm-Up Party genießen zu dürfen. Zu Live-Musik wurden wir immer wieder zu "La Olas" oder anderen Dingen motiviert. Das war von der Haupttribüne aus sicher auch ein tolles Bild.
Der Startschuss fiel um 13 Uhr, es dauerte aber noch gute 15 Minuten bis auch wir die Startlinie überquert hatten, obwohl wir uns im Mittelfeld positioniert hatten.
Zuerst liefen wir ein Stück über die Grand Prix Strecke, bevor es dann doch irgendwann "in die Botanik" ging. Nach gut 2 km kamen die ersten Hindernisse und es sollten insgesamt 17 auf der 12 km langen Runde werden (wir mussten zwei Runden laufen).
Die Hindernisse alle aufzulisten würde den Rahmen sprengen, aber für einen schönen Eindruck empfehle ich folgendes Video: https://www.youtube.com/watch?v=wMaSCK7Ludo
 
Das Wetter meinte es gut mit uns, sodaß die Kleidung nach den Wasserhindernissen relativ schnell wieder nicht mehr ganz so nass war.
Bei der Menge an Teilnehmern blieb es natürlich nicht aus, dass wir an dem ein oder anderen Hindernis oder Verpflegungsstelle etwas warten mussten, aber die Zeit war uns sowieso (fast) egal. Ankommen und Spaß haben zählte und den hatten wir in jedem Fall! Ich war am Samstag Abend tatsächlich heiser vom vielen Mitsingen und -gröhlen. :-)
 
Müde und abgekämpft, aber glücklich, kamen wir nach etwa 3 Stunden und 45 Minuten ins Ziel (24 km und über 700 Hm).
Ich denke wir werden noch das ein oder andere Foto hier einstellen. Hier schonmal unser "Vorher-Bild":

Auch wenn hier schon längere Zeit kein Bericht mehr vom Biken stand, es gibt uns noch.

Leider schaffen wir es zur Zeit sehr selten alle zusammen zu fahren, aber Rusbeh und ich fahren immer noch regelmäßig in die Wupperberge und halten so die Wege frei.

Erst gestern sind wir wieder zu einer längeren Tour aufgebrochen.

Rusbeh hatte schon vorher viele Trails und Strecken erkundet und wollte mir diese unbedingt zeigen.

So haben wir in den 4 Stunden, 45km mit 1200hm eine sehr schöne Strecke erlebt und auch noch unsere zwei lieblings "Downhills" mit reingepackt.

 

Die Tour am Pfingstsonntag könnte auch den Titel "Best of Trails" tragen. Boris , Matthias und Rusbeh schlugen ein neues Kapitel in der Radau-Historie auf und starteten ausgestattet mit Knie- und Ellenbogenschonern zu einer Runde, im Rahmen derer einige der anspruchsvollen Downhills der Region genauer unter die Lupe genommen wurden. Passagen, an die wir uns noch vor ein oder zwei Jahren nicht herangewagt hätten, ließen nun das Grinsen aus den Gesichtern nicht mehr verschwinden. Selbst die Mühsal, ein und denselben Berg zweimal hinauf zu trampeln um einen Trail ein weiteres Mal genießen zu können schreckte nicht. Nach glücklicherweise trockenen 26 km mit immerhin 997 Hm hatten wir Mühe, das Grinsen wieder aus der Visage zu bekommen...