Erstmal die Fakten:

  • Gefahren am 03.07.2019
  • Fahrstrecke: 46,5 km
  • Höhenmeter: 1330

Die Tour in der Zusammenfassung:

6:00 Uhr, die Nacht ist zu Ende – selten, dass man sich über diesen Umstand freut! Dabei muss man feststellen, dass unser lieber Boris von allen 50 Personen im Schlafsaal mit Abstand am lautesten geschnarcht hat! Leider tröstet das Frühstück nicht – trockenes Brot mit Marmelade, eine Scheibe fetttriefender Speck. Aber muss ja rein.

Wieder auf dem Bike folgen wir der Versorgungsstraße hinab nach Courmayeur und gelangen zu der Erkenntnis, dass wir diese paar Kilometer auch am Vortag noch hätten dranhängen können und hier sicher angenehmer die Nacht verbracht hätten.

Von Courmayeur aus geht es mal wieder 3 Stunden aufwärts – zunächst über Asphalt, dann über Schotter zu einem Hochplateau (Apfel- und Blaubeerkuchen! Cabane du Combal, 1968 m) dem wir weiter folgen. Vorbei am Rifugio Elisabetta führt uns der Weg – wiedermal oft unter dem Bike, statt darauf sitzend- weitere 3 Stunden über Schneefelder hinauf. Immer begleitet von dem Pfeifen der Murmeltiere, die wir auch vereinzelt entdecken können. Dennoch, allmählich nervt die Schlepperei echt – Christian schlägt vor den Teamnamen von „RADAU“ auf „RADab“ zu ändern. Am Pass wechseln wir wieder von Italien nach Frankreich.

Diesmal ist der Trail hinab flowiger und für alle mit Spaß fahrbar. Die sich zusammenziehenden Wolken treiben uns an, trüben die Laune aber nicht. Richtig klasse!

Zum Abschluss rollen wir nur noch ein paar Kilometer auf Asphalt das Tal hinab bis zu unserer Herberge. Dort erwarten uns ein tiefenentspannter Wirt, leckeres Essen und ein 10-Bett Zimmer.

 

Foto des Tages:

 

Höhenprofil: