Erstmal die Fakten:
•    93 km Fahrstrecke
•    2217 Höhenmeter
•    10:10 Stunden unterwegs, davon ca. 07:09 Stunden in Bewegung

Die Tour in der Zusammenfassung:

Wir habens geschafft, doch bis dahin war es noch ein langer Weg. Bei Regen verließen wir Flavon. Über Apfelplantagen (wieder mal) ging es über Brenta zum Molveno-See. Der zuvor zu bewältigende Anstieg nach Andalo, mit seinen anspruchsvollen Schotterwegen und Betonrampen zwang 2/3 der Truppe das ein oder andere mal vom Rad, so dass die Berge zum Teil schiebend überwunden werden mussten. Die Rampen waren so steil, dass sie betoniert werden mussten, weil sonst der übliche Schotterbelag hinabgerollt wäre. Nach einer kurzen Erholungspassage folgte dann noch der Anstieg zum Tennosee. Hier bewies sich die Weisheit eines Mitfahrers aus einer anderen Alpencrosser-Gruppe: "In Italien gibt es nur zwei Steigungen; sehr steil und sehr steil mit Schotter". Die Passagen waren meist zum Laufen zu steil. Die zu überwindenden 650hm verlangten alles von uns ab. Aber auch der Spaß blieb nicht auf der Strecke. Sprüche wie "Ohne Fahrrad wären wir schneller gewesen" "Wenn ich den Berg noch langsamer hochschiebe, bildet sich auf meinen Bremsscheiben Flugrost" "Fünf Grad mehr und der Hang ist eine Leiter" und "Angelas Unterhose hat Sascha den A**** gerettet" versüßten den anstrengenden Aufstieg. Die Abfahrt zum Gardasee überraschte dann doch noch mit den ein oder anderen Höhenmetern (160hm). Am See angekommen starteten wir eine ausgiebige Fotosession. Durch die relativ fortgeschrittene Zeit ging es aber bald ins ca. 6km entfernte Hotel in Arco.  

Spruch des Tages: Sascha, vom Berg aus ins Tal auf den eindeutig erkennbaren Gardasee blickend, fragt: "Ist das der Gardasee?" Olli daraufhin: "Nein, der Unterbacher See."  

Zusammenfassung der 5 Etappen:
•    417 km Fahrstrecke
•    knapp 9000 Höhenmeter

 

Abschlußbild der Etappe:

Etappe 5 - Riva

 

Das Höhenprofil:

e5 prof