Erstmal die Fakten:

  • Gefahren am 04.07.2019
  • Fahrstrecke: 51,5 km
  • Höhenmeter: 1470

Die Tour in der Zusammenfassung:

10 Stunden Plackerei!!! Wenn wir das vorher gewusst hätten…

Wir starten über die Paßstraße eine Stunde hinauf nach „Cormet de Roselend“, 1968 m, und wechseln auf einen Wanderweg in ein Seitental. Die nächsten 40 Minuten wähnen wir uns im Paradies am Mont Blanc. Eine traumhafte Landschaft, ein auch hinauf gut fahrbarer Weg und Menschenleere. Einfach nur Genußbiken at it´s best. Nach der Überquerung eines tosenden Bachs geht es aber erst so richtig los. Über die nächsten vier Stunden marschieren wir mit den Rädern auf dem Rücken über unwegsames, oft schneebedecktes Gelände immer weiter nach oben. Der heutige Pass liegt auf ca. 2800m. Wir haben Hochgebirge und Abenteuer gesucht – und heute auch wahrlich bekommen. Wir müssen immer wieder Bäche und anfangs nur kleine Schneefelder queren. Unermüdlich geht es Schritt um Schritt immer weiter. Mit zunehmender Höhe werden auch die Schneefelder größer, bis wir den letzten Abschnitt - noch ca.200 Hm- erreichen. Hier kann man leider nicht mehr von „Schneefeld“ sprechen, da der komplette Pass schneebedeckt ist. Bei etwa 45° Neigung mit knapp 25 kg Gepäck (Rucksack + Bike) auf dem Rücken erscheint uns ein weiterer Aufstieg zu gefährlich. Schweren Herzens entscheiden wir ein weiteres Mal kehrt zu machen. Für den Rückweg zur Straße benötigen wir weitere zwei Stunden und finden uns daher nach gut sechs Stunden wieder am Ausgangspunkt unseres Abenteuers wieder. Die Stimmen den Teamnamen zu ändern werden mehr („RADab“). Wir gönnen uns eine Pause mit 3-Gänge-Menu (Baguette, Wurst und Mars-Riegel) und genießen tatsächlich die erholsame Asphaltabfahrt ins Tal, vorbei am Stausee „Lac de Roselend“ und müssen dann nochmal einige Hundert Höhenmeter hinauf nach Hauteluce. Dort erwartet uns eine tolle Ferienwohnung, nach der Enge der letzten beiden Unterkünfte eine wahre Wohltat. Heute Abend kommt Steak auf den Teller!

 

Foto des Tages:

 

Höhenprofil: